· 

Die 72-Stunden-Regel - Warum wir mit unseren Vorhaben oft scheitern

Wie viele tolle Bücher hast du schon gelesen?

Und auf wie vielen erhellenden Seminaren oder Workshops warst du?

Und wie oft hast du dir nach beidem Vieles vorgenommen?

Du warst dir ganz ganz sicher, dass du DAS als nächstes angehen wirst...

Und wie oft hast du dann nach einigen Wochen festgestellt, dass irgendwie leider doch alles beim Alten geblieben ist?

 

 

Es gibt die so genannte 72 Stunden-Regel.
Sie besagt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass wir neue Vorhaben wirklich umsetzen, nach 72 Stunden auf ungefähr ein Prozent sinkt.

Das bedeutet, wenn du dir etwas vornimmst, solltest du unbedingt innerhalb von 72 Stunden nach Entschluss mit der Umsetzung beginnen!

Bei Büchern passiert mir das nach wie vor noch gerne, dass ich manchmal nicht wirklich etwas vom Gelesenen umsetze.

Auf Seminaren habe ich mir mittlerweile angewöhnt, einen 72 Stunden-Zettel zu führen. Ich notiere mir auf einem extra Blatt alle Dinge, die ich gelernt habe und SOFORT umsetzen möchte. Und zu Hause beginne ich SOFORT am nächsten Tag mit der Umsetzung. Der Zettel dient mir zur Erinnerung, damit ich nach einem intensiven Seminar auch noch weiß, was ich alles verändern wollte.

Und dann habe ich noch eine langfristige 72 Stunden-Liste: Dort sammle ich alle Ideen, die mir so über den Weg laufen.
Und manchmal – vielleicht dreimal im Jahr – schaue ich auf die Liste und entscheide, ob ich JETZT etwas davon ausprobieren möchte.

Mit Zettel und Liste gelingt es mir ganz gut, meinen inneren Schweinhund auszutricksen.

Was unternimmst du, um deinen inneren Schweinehund auszutricksen?

(c) Foto: Joachim Herder