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Macht hoch die TĂŒr, die Tor macht weit.

Ihr Lieben,

ein besonderes Jahr neigt sich dem Ende zu. In meinem ersten Newsletter 2020 habe ich von meinem unerklĂ€rlichen, euphorischen GefĂŒhl erzĂ€hlt, welches mich seit Silvester begleitete. Zitat aus meinem Newsletter:

„Mir gefĂ€llt die Zahl 2020 irgendwie seeeehr! 😃 Sie klingt so rund und weich. Alles in allem habe ich das starke GefĂŒhl, dass 2020 ein richtig geiles Jahr wird, in dem ganz viele alte Geschichten endlich und abschließend zur Heilung kommen! Interessanterweise haben sehr viele Menschen, mit denen ich darĂŒber spreche, das gleiche GefĂŒhl!“

Wie bereits gesagt: Den Ursprung der Euphorie konnte ich mir nicht erklĂ€ren; sie war grundlos – im wahrsten Sinne des Wortes: Ohne Boden und auch ohne konkreten Anlass.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von Corona, da ich seit Jahren bereits kaum bis gar keine Mainstream-Medien verfolge. Bewusst zum ersten Mal von Corona gehört habe ich Anfang MÀrz.

Auf Corona selbst und all das Drumherum möchte ich hier nicht eingehen. Ich denke, es steht jedem frei, sich umfangreich auf verschiedenen Medien darĂŒber zu informieren, sich verschiedene Sichtweisen anzuhören und auf diese Weise die eigene Wahrheit fĂŒr sich selbst zu finden; also letztlich das, woran man glauben möchte. Oder eben nicht. Das ist nicht mein Job.

Nun, mein euphorisches GefĂŒhl hielt das ganze Jahr ĂŒber bis heute an. Und je krasser der „Wahnsinn“ im Außen wurde, desto intensiver wurde und wird zeitweise mein GefĂŒhl – was mir zwischenzeitlich sehr paradox vorkam. Das eine war und ist das, was von außen auf mich hereinprasselt und das andere war und ist mein GefĂŒhl.

Sozusagen Verstand/Ego versus Herz/wahres Selbst.

Wenn ich das Chaos um mich herum ausblende, was mir meistens sehr gut gelingt, spĂŒre ich, dass wir gerade mittendrin sind in einem kollektiven energetischen Bewusstseinswandel. Corona, und die damit zusammenhĂ€ngenden Maßnahmen, haben viele Menschen dazu gezwungen, sich vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben mit sich selbst zu beschĂ€ftigen. Denn die meisten Ablenkungsmanöver, mit denen wir gerne schon mal unseren eigenen unterbewussten Themen ausweichen und mit denen wir mitunter unterbewussten Schmerz betĂ€uben, fielen plötzlich weg – Urlaub, Partys, Konzerte, das berufliche Hamsterrad und aktuell ja auch wieder das Shoppen.

Und dadurch kamen jede Menge unterbewusste Themen an die OberflĂ€che: diverse alte Ängste, Wut, Ohnmacht, Schuld und allem voran bei vielen Menschen die Frage:

„Was mache ich hier eigentlich?
Ist mein Leben, so wie ich es lebe, wirklich das,
was ich möchte?“
Ich kenne viele Menschen in meinem persönlichen Umfeld, die in diesem Jahr herausgefunden haben, was und wer ihnen wirklich wichtig ist und guttut und wer oder was ihr Leben verlassen darf.

In meiner Arbeit merke ich diesen Bewusstseinswandel sehr deutlich: In den Jahren bis 2020 empfand ich es mitunter manchmal anstrengend, meinem GegenĂŒber die unbewussten Muster bewusst zu machen und Auswege daraus aufzuzeigen. Das war in 2020 völlig anders! Es ist so einfach geworden! Mir ist es beispielsweise noch nie so rasch gelungen, Menschen fĂŒr die RĂŒckfĂŒhrungen in Trance zu versetzen. Und auch wĂ€hrend der RĂŒckfĂŒhrung muss ich nur ganz leicht schubsen und die Dinge entwickeln sich von ganz alleine und die alten Emotionen lösen sich auf.

Es ist fĂŒr mich nun so, als ob ich nur noch ganz zart an die Luftblasen im System tippen muss, damit sie zerplatzen – ganz von alleine.
Und dann lĂ€uft der Motor wieder rund –
oder zumindest spĂŒrbar besser als zuvor.
Nun denn: Ich weiß nicht im Sinne von Fakten, wie es konkret fĂŒr uns weiter geht und was 2021 bringen wird. Ich habe aber nach wie vor das starke GefĂŒhl, dass am Ende ein globaler Wandel zum Positiven hin passieren wird!

Diese Gedanken möchte ich gegen Ende des Jahres mit dir teilen. Vielleicht kann ich dir damit sogar Mut machen und dich mit meiner Euphorie ein wenig anstecken, falls du dich gerade nicht so gut fĂŒhlst oder sogar Ă€ngstlich in die Zukunft blickst.

Was im Außen auf der großen WeltbĂŒhne geschieht, darauf haben wir keinen direkten Einfluss. Die einzige Komponente in dem Spiel, auf die wir Einfluss haben, ist unsere Reaktion darauf.
Also ist die Frage,
WIE du damit umgehst.
VerÀnderung beginnt immer in uns. Wenn wir uns von unseren emotionalen Altlasten befreit haben und im Frieden und in der Freude leben, wenn wir uns dem Leben und allem was passiert hingeben, anstatt alles kontrollieren zu wollen (was ohnehin eine Illusion unseres Geistes ist), ziehen wir entsprechende Dinge in unser Leben. Oder anders gesagt: Wir beginnen dann, die Welt durch eine andere Brille zu sehen und nehmen dementsprechend andere Dinge wahr.

Obwohl die UmstĂ€nde vielleicht unverĂ€ndert sind, leben wir plötzlich in einer anderen, in einer fĂŒr uns besseren, gesĂŒnderen RealitĂ€t.

Unsere unterbewussten Emotionen sind der SchlĂŒssel. Und diese spĂŒren wir dann, wenn wir zur Ruhe kommen, wenn wir uns – zumindest fĂŒr einen kleinen Moment – komplett von der Außenwelt und allem, was auf uns von dort hereinprasselt, zurĂŒckziehen und in uns hineinspĂŒren. Wenn wir uns die Frage stellen:
Und was hat das alles mit mir zu tun?
Welche alten Narben in mir werden gerade aufgekratzt?
FĂŒr mich war 2020 ein sehr aufregendes, emotional sehr turbulentes und gleichzeitig sehr schönes Jahr und ich freue mich sehr auf das, was da 2021 kommt!

Nur, wer Altes loslĂ€sst, hat die HĂ€nde frei fĂŒr Neues. Nur dann können wir uns fĂŒr eine neue Zukunft wirklich öffnen.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich dir eine wunderbare Weihnachtszeit!